Zum Syntymäpäivä gibts Kinuskimunkki in Ylönkylä

Die ersten Beschwerden sind eingetroffen, dass der Blog diesmal zu dünn wird. Yep, finden wir auch. Wir haben uns bereits vorgenommen, dass unsere nächste Tour wieder weniger Strecke und mehr Zeit beinhalten soll. Und die wird dann in sinnvollere Texte investiert. Und ins lecker Essen gehen. Provence, Bordeaux, Bretagne oder so.

Für diesmal ist es aber nunmal wie es ist: viel Strecke, wenig Blog.

Die zweite schwedische Woche war wie gesagt etwas zehrend...

Die zweite schwedische Woche war wie gesagt etwas zehrend…

Mein linker Fuß sieht inzwischen aus wie ein Teller bunte Knete. Und der Umfang… ich red’ mir einfach weiter ein, das sind neue Muskeln. Aber, trotz aller Kühmerei sind wir am Zwischenziel Stockholm angekommen.

Yes, we do

Yes, we do

Wir hatten drei Tage in der schwedischen Hauptstadt. Was für eine unglaublich wundervolle Stadt! Aus gutem Grund ist die Altstadt Touristenmagnet. Dabei schaffen es die Schweden trotz Gastronomie und Souveniergerödel weitestgehend den Charme der Häuschen zu bewahren.

Genauso sehenswert sind die angrenzenden In-Kieze Södermalm und Östermalm. Sehr relaxed, sehr schick, sehr reinrassige Königspudel und sehr kurze Röcke. Bussi hier, Bussi da, viel Gastronomie und mehr Designer-Schnickschnack in Szenelädchen, als man sich vorstellen kann. Oder gar hinstellen. Im Süden (Söder) sind wir bei Stieg Larsson vorbei spaziert und haben nebenbei unsere anhaltende Mission “Eis: empirisch” fortgesetzt.

Im Osten hingegen lag unser Hotel – sehr empfehlenswerte Lage übrigens – und gleich nebenan gab es in der alten Markthalle Frischzeug und Leckereien.

Nach drei abwechslungsreichen Tagen haben wir unser Setup für die Räder wieder auf Echtbetrieb umgestellt und sind zur Fähre gezuckelt. Der (Fahrrad-)Warteplatz in der ersten Reihe erlaubt coole Einblicke in die Logistik, ein 3000-Mann-Boot innerhalb von 60 Minuten eimal komplett umzukrempeln – alle Kabinen inklusive. Prozessoptimierung vom Feinsten. Vom Feinsten war auch die Überfahrt nach Finnland. Bei schönem Licht zuerst die Stockholm-Schären, später sogar mit Riesenmond und am Ende die finnischen Schären – die haben wir allerdings verpennt.

Pünktlich morgens um 7 hat uns das Schiff dann in Turku ausgespuckt. Wir waren optimistisch und wurden nicht enttäuscht: das Knie hält. Daher sind wir jetzt schönerweise wieder zusammen unterwegs. Und das hatte dann auch den angenehmen Nebeneffekt, dass ich … (siehe Überschrift)